Die Schröpfkopfbehandlung

DIE GESCHICHTE:

Die Methode des Schröpfens ist mehr als 5000 Jahre alt und findet sich in verschiedenen Kulturen wieder. Bis 3300 v. Chr. reichen die Hinweise und auch Hippokrates der griechische Arzt und "Vater der Medizin", kannte diese Methode sehr gut. Als Schröpfgefässe verwendete man Kuhhörner, Muscheln und verschiedene Trinkgefässe.

Als im Laufe des 19. Jahrhunderts aber die chemische Industrie immer wie mehr Fortschritte machte, geriet die Schröpfmethode in der Schulmedizin ein bisschen in die Vergessenheit und wurde vermehrt zur Domäne der Heilpraktiker.

 

WIRKUNGSWEISE:

Hier unterscheidet man zwischen der Segmenttherapie und der Umstimmungstherapie.

 

Bei der Segmenttherapie macht man sich das Wissen der Haut/Organzonen zu nutze. Also man setzt auf der Reflexzone des jeweiligen Organs, das Schröpfglas.

 

Viel häufiger wendet man die Umstimmungstherapie an.  Hier wird ein Reiz gesetzt, um die Abwehrkräfte des Organismus zu steigern bzw. zur Umstimmung gestörter Selbstregulationsmechanismen. Durch die lokale Anwendung der Schröpfköpfe entstehen Extravasate und in ihrer Folge Hämatome, die einen starken Reiz bewirken. Dieser aktiviert die örtlichen und allgemeinen körpereigenen Heilkräfte und hat dadurch einen entzündungshemmenden Effekt. Die durchblutungsfördernde Wirkung des Schröpfens hat die Erweiterung der Blutgefässe zum Ziel. Dadurch wird der Stoffwechsel an den Schröpfstellen angeregt und es können schneller Stoffe ausgeschieden werden, die Schmerz und Verkrampfungen  verursachen.

 

MEINE QUELLE ZU DIESEM WISSEN:

Allg. Textauszüge: Bodyfeet Massageschule, Aarau - www.bodyfeet.ch